Häufig gestellte Fragen

Für wen ist Karate geeignet?

Karatetraining ist für Frauen und Männer aller Altersgruppen geeignet. Das Kursangebot richtet sich an Personen von 15 Jahren bis 99+. Es wird kein besonderer Grad an Fitness oder Kondition vorausgesetzt. Alle KursbesucherInnen profitieren vom Karatetraining im Alltag, z. B. durch Verbesserung der Reaktionsfähigkeit, der Merkfähigkeit, der Beweglichkeit und Ausdauer sowie der Stärkung der Muskulatur. Wer sich länger nicht mehr körperlich betätigt hat, sollte im Zuge einer ärztlichen Untersuchung einen Check-Up für die Eignung zur Sportausübung durchführen.

Bin ich zu alt / zu unsportlich / zu unbeweglich für Karate?

Absolut nicht. Traditionelles Shotokan-Karate ist kein reiner Wettkampfsport, sondern Lebensweg und Kampfkunst. Jeder trainiert nach seinen eigenen körperlichen Möglichkeiten. Beweglichkeit und Fitness kommen mit dem Training, nicht umgekehrt.

Kann ich auch erst mal nur zuschauen?

Das machen wir bei uns im Dojo grundsätzlich nicht. Reines Zuschauen vermittelt nicht das richtige Gefühl für die Kampfkunst. Hab keine Scheu und mach einfach direkt mit! Das erste Training ist absolut unkompliziert, macht Spaß und ist noch jedem bestens bekommen.

Kann ich einfach so vorbeikommen und mitschnuppern?

Ja, ein kostenloses Schnuppertraining ist jederzeit möglich! Damit sich unsere Trainer optimal auf dich vorbereiten können, komm bitte nicht unangemeldet vorbei, sondern gib uns kurz vorher Bescheid. Du kannst dich ganz unkompliziert vorab per E-Mail oder Telefon bei uns anmelden.

Brauche ich sofort einen Karate-Anzug (Gi)?

Nein. Für den Anfang reicht leichte, lockere Kleidung (z. B. Trainingshose + Shirt) vollkommen aus. Trainiert wird barfuß. Innerhalb von 4–8 Wochen bzw. spätestens beim Antritt zur ersten Gürtelprüfung ist das Tragen eines weißen „Karate-Gi“ (Karate-Anzug) üblich. Karate-Gis sind im Fachhandel sowohl online als auch in Geschäften erhältlich. Die wichtigsten Eigenschaften sind Material (idealerweise 100 % Baumwolle) und Größe (Daumenregel: Anzuggröße = eigene Körpergröße + 10 cm). Beim Kauf des ersten Karate-Gis unbedingt genügend Zeit nehmen. Wichtig ist, dass Du wirklich ausreichend Bewegungsfreiheit hast. Da Karateanzüge erfahrungsgemäß mit der Zeit etwas einlaufen, besser eine Nummer größer kaufen.

Ist Karatetraining gefährlich? Kann ich mich verletzen?

Karate ist ein Kontaktsport, was bedeutet, dass man sich speziell im Partnertraining Mittrainierenden bis auf Körperkontakt annähert. Das notwendige Erproben der Techniken und ihrer Reichweite bzw. Wirksamkeit erfolgt schrittweise und kontrolliert unter Anleitung.

Da Techniken unterrichtet werden, die in korrekter Ausführung einer anderen Person massiven körperlichen Schaden zufügen können, ist es nötig, sich der Verantwortung für die/den Trainingspartner/in und für sich selbst bewusst zu sein! Kleinere Verletzungen können manchmal vorkommen, sind aber durch Achtsamkeit, Umsicht und Konzentration weitestgehend zu vermeiden.

Bin ich versichert?

Für alle Vereinsmitglieder (auch TeilnehmerInnen von temporären Kursangeboten werden für diesen Zweck für die Kursdauer als Mitglieder geführt) haben wir als Verein die Sportunion Sport-Kollektiv-Versicherung über die UNIQA Versicherung abgeschlossen. Die Kosten für die Sport-Kollektiv-Versicherung sind im Trainingsbeitrag inkludiert.

Die Sport-Kollektiv-Versicherung dient als zusätzlicher Schutz für typische Risiken im Trainingsbetrieb. Gedeckt sind im Rahmen der Bedingungen unter anderem unabsichtlich zugefügte Verletzungen der Mitglieder untereinander beim Partnertraining sowie typische Sporteinwirkungen wie Muskel-, Sehnen- und Bänderrisse oder Meniskusverletzungen. Auch finanzielle Hilfen bei Spitalsaufenthalten, notwendigen kosmetischen Korrekturen nach Unfällen oder Knochenbrüchen sind im Leistungspaket vorgesehen.

Dōjō Etikette

Für das gemeinsame Training im Dōjō haben sich einige Regeln bewährt, u. a.:

  • Pünktliches Erscheinen zum Training ist selbstverständlich.
  • Beim Training wird kein Schmuck (Halsketten, Ringe, Ohrringe, Piercings usw.) getragen.
  • Finger- & Zehennägel zur Vermeidung von Selbst- und Fremdverletzungen kurz schneiden.
  • Körper- und Kleidungshygiene sind ein absolutes Muss.

Werden bestehende Prüfungen aus anderen Verbänden anerkannt?

Kyū-Prüfungen aus anderen Verbänden der Shotokan-Richtung können bei Vorlage der Dokumente (Ausweis und Prüfungsurkunden) bis zum 2. Kyū anerkannt werden.

Gürtelprüfungen „Kyū“-Grade

Gürtelprüfungen (bis zum 2. Kyū-Grad) finden im Rahmen eines Prüfungslehrgangs nach den Richtlinien des ÖKB im Verein statt. Termine dafür werden extra ausgeschrieben. Voraussetzungen für den Antritt zu Prüfungen sind der regelmäßige Trainingsbesuch und eine Vereinsmitgliedschaft in der Karate Union Klosterneuburg sowie ein ÖKB-Verbandsausweis mit gültiger Jahresmarke.

Kyū-GradGürtelfarbeMindest-TrainingsanzahlMindest-Vorbereitungszeit
8. Kyū (Verein)Gelbgurt40 Einheiten4 Monate
7. Kyū (Verein)Orangegurt40 Einheiten4 Monate
6. Kyū (Verein)Grüngurt50 Einheiten5 Monate
5. Kyū (Verein)Blaugurt60 Einheiten6 Monate
4. Kyū (Verein)Blaugurt60 Einheiten6 Monate
3. Kyū (Verein)Braungurt60 Einheiten6 Monate
2. Kyū (Verein)Braungurt60 Einheiten6 Monate
1. Kyū (ÖKB LV-NÖ)Braungurt80 Einheiten8 Monate

Gürtelprüfungen zum 1. Kyū-Grad und Dan-Grade

Für Prüfungen ab 1. Kyū ist die Niederösterreichische Prüfungskommission zuständig. Diese Prüfungen finden grundsätzlich außerhalb des Vereins statt.

Dan-GradGürtelfarbeMindest-TrainingsanzahlMindest-Vorbereitungszeit
1. Dan (ÖKB LV-NÖ)Schwarzgurt120 Einheiten12 Monate
2. Dan (ÖKB LV-NÖ)Schwarzgurt240 Einheiten24 Monate
3. Dan (ÖKB LV-NÖ)Schwarzgurt310 Einheiten36 Monate

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